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Seit 2005 findet die Kyllburger Kirmes unter dem Namen „Der Berg ruft!“ auf dem Stiftsberg statt. Verantwortlich für Organisation und Durchführung ist die Vereinsgemeinschaft „Kyllburg Verein(T)“ die unter anderem für die diesen Zweck im Jahre 2005 gegründet wurde.

1866 wurde in Deutschland die erste Ansichtskarte verschickt, die recht bald zahlreiche Nachfolger fand. Die erste bekannte Kyllburger Ansichtskarte stammt aus dem Jahre 1886 und zeigt auf ihrer Vorderseite eine gemalte Ansicht von Kyllburg und Schloss Malberg. In meinem Archiv befinden sich derzeit etwa 300 Ansichtskarten darunter fast 200 verschiedene.

Der Eifeler Hof, eröffnet im Jahre 1880, ist eines der herausragendsten Gebäude in Kyllburg. Jahrzehntelang war es das Aushängeschild, die beste Adresse, in der ganzen Eifel. 15 Jahre war es geschlossen, bevor es 2014 wieder eröffnete. In dieser Galerie finden Sie einige seltene Aufnahmen aus einer goldenen Zeit.

So klein die Stadt Kyllburg auch ist, so groß ist ihre Zahl an bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Unangefochten die Nummer Eins ist die Stiftskirche hoch oben auf dem Stiftsberg. Seit fast 750 Jahren prägt sie wie nichts zweites das Erscheinungsbild unserer Eifelgemeinde.

Der 2. Januar 1945, ein Dienstag, brachte großes Unheil über Kyllburg. In kurzen Abständen fielen drei Bombenteppiche nieder. Der Angriff galt vor allem der Durchgangsstraße; von der Oberkailerstraße bis zum Malbergerweg wurden viele Häuser zerstört. Das Hotel zum Stern und ein großes Haus am Bahngelände brannten dabei aus. Der Friedhof wurde von mehreren Bomben getroffen. Und es kam zu einem Totalverlust der altehrwürdigen Maximinkirche. Sie wurde vollständig vom Erdboden hinweggefegt.

Nach der Zerstörung der alten Maximinkirche beschlossen die Kyllburger Bürger sie neu zu bauen. Am 19. März 1953 erfolgte der erste Spatenstich. Am 26. April 1953 wurde der Grundstein gelegt. Am 12. September 1954 erfolgte dann die feierliche Einweihung. Auch, wenn die Kirche heute kaum noch genutzt wird, ist sie besonders für diejenigen von besonderer Bedeutung, die Damals beim Wiederaufbau geholfen haben.

Die Nazi-Zeit ging leider auch an Kyllburg nicht spurlos vorbei. Leider haben bislang nur äußerst wenig Bilddokumente den Weg in mein Archiv gefunden. Vieles wurde bewusst vernichtet, um nicht in den Verdacht zu geraten etwas mit den Nazis zu tun gehabt zu haben. Und vieles schlummert noch in diversen privaten Fotoalben. Gelegentlich hat man auch das Glück, das ein oder andere Foto aus dieser Zeit bei ebay zu ergattern.

2 Kommentare

  • Hallo Dussy, ich bin’s noch mal. Bezüglich der Jahre 33 – 45 hätte ich noch nen
    Vorschlag. Du kennst doch das Bild (Foto) von 1945, als die Amerikaner in Kyllburg einmarschiert sind. Wäre vielleicht auch für die Geschichte unseres
    Städtchens wertvoll zu erwähnen. Dazu -und das müsste rechechiert werden-
    könnte man in Erfahrung bringen, wer auf dem Platz gegenüber dem Eifeler Hof,
    hinter den dort aufmarschierten Truppen steht. Und Alfred Weides ist bestimmt bereit, zu berichten, wie sich das damals zugetragen hat.
    Viele Grüsse Klaus

  • Da hast du tolle Fotos gemacht, man bekommt einen wundervollen Eindruck von unserem Fest.
    Es war ma wieder ganz tolllll!!!!!!! Danke Dussy

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