Chronik 1200 Jahre Kyllburg Örtlichkeiten

1968 Einweihung der Grund- und Hauptschule

Die Schulreform von 1968 sah vor, daß die Schüler der 7. und 8. Klassen in sogenannten Mittelpunktschulen zusammengefaßt werden sollten. Später kam dann auch das neugeschaffene 9. Schuljahr hinzu. Hierzu mußten die Gemeinden einen Schulverband gründen. Nach dessen Gründung wurde im August 1966 mit den Bauarbeiten für die Mittelpunkschule Kyllburg begonnen. In der Zwischenzeit war die Entwicklung weitergegangen: nun sollte auch das 5. Und 6. Schuljahr, d. h. die gesamte Oberstufe, die Klassen 5 – 9, zur neugebildeten Hauptschule zusammengefaßt werden.

Im Mai 1968 waren die Arbeiten an der Hauptschule Kyllburg abgeschlossen: Die erste Hauptschule im Altkreis Bitburg war fertiggestellt. Der Unterricht wurde mit über 500 Schülern aus allen Orten der Verbandsgemeinde (außer Burbach, Balesfeld u. Neuheilenbach) aufgenommen. Im gleichen Gebäude war auch die Grundschule untergebracht. 1973 wurde ein neuer Erweiterungsbau von den Grundschülern bezogen.

2 Kommentare

  • … das stimmt so nicht ganz: Zunächst wurde nur die Mittelpunktschule Kyllburg (später „Hauptschule“ genannt) gebaut. Ich kam 1972 nach Kyllburg an die Grundschule. Die befand sich damals als eigenständige Grundschule „Auf dem Stift“ – neben dem alten Turm. Dazu gehörte als „Dependance“ das Gebäude der ehemaligen GS Malberg. Erst 1974 etwa begannen Gespräche der Politik und der Schule über einen dringend notwenigen Neubau. Bürgermeister Pauly hatte das initiiert. Der damalige Kultusminister Bernhard Vogel war zu Gast in Kyllburg und gab an Ort und Stelle sein Placet zu einem Neubau (Anbau an der bestehenden Hauptschule). Etwa 1976 zogen wir dann um vom Stift auf die Bademer Höhen… Beide Schulen waren eigenständig (mit 2 eigenständigen Schulleitungen, die GS mit Rektor Alfred Knop und Konrektor Norbert Müller, die Hauptschule mit Rektor Hermann Paulus und Konrektorin Edith Daus). Erst viel später wurde die Schule eine gemeinsame „Grund- und Hauptschule“ unter der Leitung von Rektor Karl-Ernst Christmann und Konrektor Karl-Heinz Wolf, das muss in den 90’er Jahren gewesen sein

    • Danke für den Kommentar. Der Artikel stammt aus der Chronik 1200 Jahre Kyllburg. Ich habe ihn unbearbeitet so übernommen. Zeitzeugenaussagen, wie die von Norbert Müller, helfen dabei ein umfassendes Bild über Geschehnisse und Zusammenhänge aus der damaligen Zeit zu gewinnen. Alle sind aufgefordert dem Beispiel von Norbert Müller zu folgen und ihre Eindrücke und Erlebnisse unter den jeweiligen Artikeln als Kommentar zu verfassen.

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